Meditation leben - gelebte Meditation

Übe Geistesgegenwart im täglichen Leben. Lebe Meditation!

Meditation leben

Meditation muss nicht auf strikt definierte Übungssitzungen (formale Meditation) beschränkt sein, du kannst sie auch im täglichen Leben üben.

 

In Streßmomenten versuche zum Beispiel, dich ein paar Sekunden lang nur auf deine Atmung zu konzentrieren, und deinen Geist von allen negativen Gedanken oder Emotionen zu reinigen.

 

Du kannst Achtsamkeit ausüben, wenn du isst, und dir das Essen und die Gefühle beim Essen bewusst machen.

 

Welche Handlungen du im täglichen Leben auch ausführst, ob es das Sitzen am Computer oder das Wischen des Bodens ist, versuche dir die Bewegungen deines Körpers und deine Gefühle im gegenwärtigen Moment bewusster zu machen.

Der Meditation dienliche Lebensweise

Es gibt Dinge und Verhaltensweisen die der Meditation dienlich sind. Sie zu beachten macht das Erreichen von meditativen Zuständen leichter (wenn nicht gar erst möglich)

Lebe ethisch

Jede große Religion hat Tugendregeln. Diese dienen nicht nur dazu den Umgang zwischen den Menschen zu regeln, sondern sie helfen auch dabei meditative Zustände zu ermöglichen. Tiefe Meditation lässt den menschlichen Geist das mit Worten Unbeschreibliche (Gott, die Leerheit aller Dinge, usw.) erfahren.  Auch wenn sich diese Tugendregeln in den verschieden Zugängen unterscheiden, gibt es doch Übereinstimmungen. Alle sind sich einig das es hilfreich ist Abstand zu nehmen von Töten, Stehle, Lügen, Gier, Hass, usw.

Lebe gesund

Gesund zu leben, kann zu einer effizienteren und besseren Meditation beitragen, versuche daher, dich gesund zu ernähren, Sport zu treiben und genügend zu schlafen. Du solltest auch vermeiden, zu viel fernzusehen, oder vor dem Meditieren zu rauchen und zu trinken, da diese Aktivitäten den Geist betäuben können und verhindern, dass du die Konzentration erreichst, die für eine erfolgreiche Meditation erforderlich ist.

Lies spirituelle Bücher

Diese sind zwar nichts für jeden, aber manche Leute finden, dass spirituelle Bücher und heilige Schriften ihnen helfen, die Meditation besser zu verstehen, und sie zu inspirieren, inneren Frieden und spirituelles Verständnis zu erreichen.

  • Gute Bücher für den Anfang sind „Ein tiefgründiger Geist: Weisheit im Alltag kultivieren“ vom Dalai Lama, „Die Macht des Jetzt“ von Eckart Tolle,“ Die Natur der Persönlichen Realität“ von Jane Roberts, und „Die 7 Geheimnisse der Schildkröte“ von Aljoscha Long.
  • Wenn du möchtest, kannst du dir jedes Stückchen Weisheit herauspicken, das dich in spirituellen oder heiligen Texten anspricht, und in der nächsten Meditationssitzung darüber reflektieren.

Nimm eine geleitete Meditationsstunde

Wenn du unsicher bist, wo du beginnen solltest, wenn es um die Meditation zu Hause geht, kann es eine gute Idee sein, eine geleitete Meditationsstunde bei einem erfahrenen Lehrer zu nehmen.

  • Meditationsstunden existieren bei den meisten Arten der Meditation, du kannst jedoch auch an einen spirituellen Ort gehen, wo du mehrere Meditationsarten lernen kannst, um zu sehen, was für dich am besten funktioniert.

Meditiere jeden Tag um die gleiche Zeit

Es ist wichtig, dass du dich bemühst, jeden Tag um die gleiche Zeit zu meditieren. So wird die Meditation schnell zu einem Teil deines Alltags, und du fühlst ihre Vorzüge besser.

  • Der frühe Morgen ist eine gute Zeit für Meditation, bevor dein Geist mit dem Stress und den Sorgen des Tages belastet wird.
  • Es ist jedoch nicht gut, direkt nach dem Essen zu meditieren, da du dich dann vielleicht nicht wohlfühlst, was deine Konzentration stört.

Meditation ist eine Reise

Der Sinn der Meditation ist, den Geist zu beruhigen, inneren Frieden zu finden und schließlich eine höhere spirituelle Dimension zu erreichen, die man oft einfach als „Sein“ bezeichnet.

  • Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass es viele Jahre braucht, um die Bewusstheit oder das höhere Bewusstsein zu erreichen, das Yogis und Mönche erfahren. Das ist für dich nicht wichtig.
  • Meditation ist eine Reise ähnlich wie die Besteigung eines Bergs, wo jeder Schritt auf dem Pfad der Erleuchtung dich näher ans Ziel bringt.
  • Zu Beginn solltest du dir nicht zu viele Sorgen um die Qualität deiner Meditation machen. Solange du dich nach der Meditation ruhiger, glücklicher und friedvoller fühlst, war sie erfolgreich.

Weitere Tipps - Weitere Tipps - Weitere Tipp

  • Erwarte keine sofortigen Ergebnisse. Der Sinn der Meditation ist es nicht, dich über Nacht zu einem Zen-Meister zu machen. Meditation funktioniert am besten, wenn man sie für sich allein ausführt, ohne Ergebnisse zu erwarten.
  • Was du mit einem stillen Geist tust, liegt an dir. Mache Leute finden, dass es ein guter Moment ist, um dem Unterbewusstsein eine Intention oder ein gewünschtes Ergebnis zu suggerieren. Andere „ruhen“ lieber in der seltenen Stille, die ihnen die Meditation bietet. Religiöse Menschen verwenden Meditation oft, um sich mit ihrem Gott zu verbinden und Visionen zu erhalten.
  • Lange Zeit ausgeführte Meditation bringt erwiesenermaßen viele Vorteile und ist die Mühe auf jeden Fall wert. Einige Vorteile sind: höhere Aufmerksamkeit und Bewusstheit, weniger Stress, ruhigere und entspanntere Stimmung, verbessertes Gedächtnis und Konzentration und mehr graue Zellen (Hirnzellen) in verschiedenen Teilen des Hirns.
  • Man kann sich beim Meditieren leicht zerstreuen. Sich Gedanken um die Zeit zu machen, kann von der Meditation ablenken. Mache Leute empfinden es als eine Erleichterung, einen Wecker zu stellen und ihn bestimmen zu lassen, wie lange sie meditieren. Wähle einen sanften Wecker.
  • Man kann die Vorteile der Meditation spüren, lange bevor man sich erfolgreich besser konzentriert oder die Gedanken klärt, einfach als ein Ergebnis der Übung.
  • Wenn du meditieren willst und erschöpft und müde bist, dir die Muskeln wehtun oder du alles bist nur nicht entspannt, bis zu dem Punkt, an dem du es versuchst, aber es dir nicht gelingt, probiere etwas zu tun, das dich entspannt. Ein Spaziergang, laufen, dann eine Dusche oder ein Bad. All dies baut Stress ab. Dann versuche es noch einmal.
  • Weitere, weniger auffällige Vorteile der Meditation sind: leichteres Einschlafen, leichtere Suchtbekämpfung, verändertes Bewusstsein (vor allem bei Leuten, die über 1000 Stunden meditiert haben, wie etwa buddhistische Mönche).
  • Lasse deine innere Stimme nicht durch das Hintertürchen deiner Gedanken hineinkriechen. Registriere sie, aber bleibe nicht an ihr haften.
  • Tu das, was am besten funktioniert. Was für einige Leute funktioniert, funktioniert bei dir möglicherweise nicht. Lasse dich davon nicht entmutigen. Entspanne dich!

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