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"Was du nicht weitergibst, ist verloren"
Zitat: Rabindranath, indischer Dichter
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Das Paradox unserer Zeit - eine kluge Geschichte

Anregende Worte zum Nachdenken und zum Weiterschenken

„Das Paradox unserer Zeit“. Du kennst diesen Text vielleicht schon aus einer Powerpoint Pr�sentation die gerne als E-Mail Anhang versandt wird. Wir m�chten diese Worte, die uns alle immer wieder sehr ber�hren, in unserer Rubrik „Gedankenwelten - weise Geschichten“ auch als Flie�text zur Verf�gung stellen. Oft ist es leichter einen Text „im Ganzen“ zu erfassen. Du sollst auch die M�glichkeit haben, diesen Text f�r dich auszudrucken, oder an, f�r dich nahe Menschen weiterzusenden. Deshalb findest du am Ende der Seite den Text „Das Paradox unserer Zeit“ auch als PDF-Download und als Powerpoint Pr�sentation zum weiterschicken. Jetzt genug der Worte, lasse den nun folgenden Text „Das Paradox unserer Zeit“ auf dich wirken.

(Beginn Zitat)
Das Paradox unserer Zeit ist:

Wir haben hohe Geb�ude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Eink�ufe, aber haben weniger Freude. Wir haben gr��ere H�user, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu sp�t schlafen, stehen zu m�de auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.

Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugef�gt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die T�r des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen gr��ere Dinge, aber keine Besseren.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir k�nnen Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir k�nnen nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der gro�en M�nner und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.

Es ist die Zeit des gr��eren Familieneinkommens und der Scheidungen, der sch�neren H�user und des zerst�rten Zuhause.

Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen f�r eine Nacht und des �bergewichts.

Es ist die Zeit der Pillen, die alles k�nnen: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie t�ten uns.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben �ndern - oder den Text l�schen.

Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Gesch�pfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine innige Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, k�nnen alles B�se wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und sch�tzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.

Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen. Findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemz�ge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.
(Ende Zitat)

Verfasser: Dr. Bob Moorehead


 

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