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"Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor."
Zitat: Marie von Ebner-Eschenbach
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Foto: Dirk Schelpe / pixelio.de

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�ber den Tod - das Ende der Angst!

Im “gro�e ICH Bewusstsein” wird eines ganz klar. Nur die H�lle geht

Der Tod und das Sterben sind f�r viele Menschen ein heikles und/oder ungeliebtes Thema. Das m�sste es nicht sein, denn da ist nichts zu f�rchten, da gibt es nichts abzulehnen. Die Pers�nlichkeitsarbeit hilft bei der Beleuchtung dieses Themas. Und einmal ins Licht gestellt, verliert es all seine unwohlerzeugenden Schatten. Es wird dabei auch klar wie tief die Sorge vor Tod und Sterben in unserem Alltagsleben wurzelt. Jede Angst, egal ob vor Dingen, Situationen, Ph�nomenen oder Personen, hat als Fundament die Sorge vor dem Tod, dem Sterben, dem Verlust des “kleinen ICH”.

Dabei meint es der Tod so gut mit uns. Er tritt in unz�hligen Verkleidungen, zu allen Zeiten und an allen Orten in Erscheinung. Mit dieser Allgegenw�rtigkeit m�chte und kann er uns die Sorge vor ihm nehmen. Es ist fast so, als schreie er den ganzen Tag aus voller Kehle: “Sieh her, ich war, ich bin und ich werde immer sein und dabei tue ich nur meinen Job. Ich bin nicht gut, ich bin nicht schlecht. Ich bin das Leben durch den Tod!

Wir verlernten seine Stimme zu h�ren und haben gelernt unsere Augen zu verschlie�en. Wir sehen nicht, dass jeder �bergang in eine neue Jahreszeit, ein Tanz von Leben und Tod ist. Der Tod der einen Zeit f�hrt - ohne feste Grenze - in das Leben einer anderen Zeit. Wir sehen nicht, dass die Knospen - die uns im Fr�hling so verz�cken - in weiterer Folge zu Bl�ttern und Bl�ten werden, Samen und Fr�chte geben, welk werden und dann sterben. Sterben um einen neuen Zyklus zu beginnen, einen neuen Tanz von Leben und Tod.

Auch jeder Abschied birgt Tod und Leben. Egal ob ich mich von

  • einem Ding (geht verloren, wird gestohlen, geht kaputt)
  • einer Sache (Gruppe, B�ndnis oder Gemeinschaft l�st sich auf)
  • einer Person (ob im Kleinen “wir sehen uns morgen” oder im Gro�en “wir werden uns nie mehr wiedersehen”)

verabschiede, immer ist und wird ein Sterben enthalten sein.
Und Zeitgleich ist Leben enthalten. Denn nach dem Verlust

  • eines Dings - wird etwas Neues an seine Stelle treten
  • einer Sache - wird sich etwas Neues finden wo man zugeh�rt
  • einer Person - wird eine neue Begegnung stattfinden

Tod und Leben stehen in einem ewigen Tanz. Sie sind dabei fest umschlungen. Untrennbar wie ein liebendes Paar.

In der Sekunde in der das “gro�e ICH (das Selbst)” gefunden, gesp�rt und verstanden wird, wird auch klar, dass wir nicht sterben k�nnen. Wir m�chten diese gewichtige Aussage durch eine Analogie zumindest intellektuell erfahrbar machen. Wir bedienen uns dabei dem Leben der Pilze.

Ein Pilz ist eigentlich nicht der Pilz den wir sehen. Was wir sehen ist nur der Fruchtk�rper. Der eigentliche Pilz ist eine ungeahnt gro�e und nicht genau vermessbare Verflechtung unter der Erde. Das Mycel. Dieses Mycel bringt Fruchtk�rper hervor. Die uns bekannten Pilze. Dabei sind manche gro� und manche klein. Es gibt manche, die werden alt und dabei gro�. Andere beginnen schon zu welken, obwohl sie noch Pilzzwerge sind. Wieder andere, kommen krumm und schief hervor. Manche werden von unvorhersehbaren Ereignissen besch�digt, k�nnen aber weiterleben. Und nicht zuletzt, gibt es jene, die ganz unvorhergesehen gepfl�gt werden und verschwinden ins Unbekannte. Und all diese verschiedenen M�glichkeiten, all diese gangbaren Wege, ber�hren und treffen nur den Pilz. Nur die Frucht. Die Form. Das Mycel bleibt unber�hrt und bringt unbeeindruckt von der Welt der “Fr�chte und Formen” immer neue Pilze hervor. Der Kreislauf wird nie enden. Die Frucht vergeht, ohne wirklich zu sterben. Denn das was die Frucht erm�glicht, die Form mit Leben f�llt, ist so unendlich viel mehr. Und selbst wenn alle Fr�chte auf einmal dahin gerafft werden w�rden, und dem Myzel tiefe Wunden geschlagen werden, w�rde es sich doch �ber kurz oder lang wieder zu einem gro�en Verbinden um dann von Neuem Fr�chte hervorbringen.

Nicht das Leben, sondern die Form stirbt. Dies ist die Botschaft des gro�en ICH. Dieses Wissen vom Kopf ins Herz zu bekommen, ist das Ende der Angst, ist die Befreiung.
Wissen aus B�chern, Texten und Erz�hlungen geht in den Kopf. Wissen selbst zu pr�fen um es f�r sich “erfahrbar” zu machen bringt es ins Herz. Dieses Pr�fen ist Arbeit und erfordert Kraft, Zuversicht und Ausdauer. Wir selbst wissen um die Kraft und Hilfsbereitschaft von Lichtwesen und sind f�r ihre Begleitung dankbar. Ihre Begleitung schenkt uns Kraft und Zuversicht. F�r dieses Geschenk sind wir unsagbar dankbar. Wir w�nschen dir, dass du auf deinem Weg zum Selbst diese oder �hnliche Begleitung finden kannst oder schon gefunden hast.

So wie wir den Pilz - ohne Wissen um seine Natur - f�r den Pilz an sich halten, halten wir unser ICH f�r unser Wesen. Dabei sehen wir nur die Frucht. Speise deinen Geist mit Wissen und pr�fe dabei jedoch jede Mahlzeit, jede angebotene Kost (Wissen) selbst auf Geschmack und Bek�mmlichkeit. Denn nur das selbst Pr�fen kann eine Geschmacksbeschreibung zur Eigenerfahrung werden lassen. Nur wer selbst kostet kann am Ende wirklich verstehen und wissen.

"Unser GEIST ist nicht unser ICH. Unser ICH ist nicht unser GEIST."
Zitat: Ronald Mayrhofer

"Unser ICH ist nicht das Problem.
Das Problem ist, dass wir dieses ICH f�r UNS halten."

Zitat: Ronald Mayrhofer

 

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Foto: daniel stricker / pixelio.de

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