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"Vorsicht und Misstrauen sind gute Dinge, nur sind auch ihnen gegen�ber Vorsicht und Misstrauen n�tig."
Zitat: Christian Morgenstern
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Wie wirken Symbole?  Erg�nzende Information!

Seit Beginn der Schrift, Symbole sind kraftvolle Zeichen

Wie wirken Symbole eigentlich? Symbole haben nur sehr selten von sich heraus Kraft. Erst der Erschaffer und der Betrachter geben ihnen die Kraft. Das Ph�nomen, das gewisse Symbole vom Augenblick der Erschaffung an Kraft haben und Kraft abgeben, kommt daher, das es eine Form von kosmischem Ged�chtnis gibt.

 

 

Ein kollektives, kosmisches Ged�chtnis, mit dem wir alle in Verbindung stehen. Das Wissen um dieses Ged�chtnis ist nicht neu. Schon im Veda (den heiligen Schriften des Hinduismus) bezeichnete man mit dem Wort Akasha solch ein Ged�chtnis. Der Begriff Akasha (auch Akascha, Akasa und Aka�a) steht in Sanskrit f�r Himmel, Raum oder �ther. In diesen Raum wird alles festgehalten, es wir in die Akasha-Chronik geschrieben. Die Akasha-Chronik wird auch als "Buch des Lebens" bezeichnet. Auch das ehemalige Mitglied der Theosophischen Gesellschaft Rudolf Steiner nutzte den Begriff der Akasha-Chronik in seiner Anthroposophie, um eine Art universales Welt- oder Astralged�chtnis zu bezeichnen.

Die Vorstellung eines Weltged�chtnisses findet sich aber auch bei Plotin, Ficinus und Paracelsus. Weiters ist in der Psychologie dieses Ged�chtnis bekannt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschrieb bereits der ber�hmte Psychologe C. G. Jung dieses, und bezeichnete es als kollektives Unbewusstes. Das kollektive Unbewusste wird als Lagerst�tte des psychischen Erbes der Menschheitsgeschichte gesehen, welches sich analog dem K�rper, durch die Evolution entwickelt hat und gepr�gt wurde. Du siehst, es gibt viele Namen f�r das von uns gemeinte. Wir werden in den folgenden Texten den Begriff "kosmisches Ged�chtnis" nutzen.

Wenn ein Symbol �ber Jahrhunderte von tausenden Menschen gebraucht wird und jedes Mal dieselbe Aussage hat, dann entsteht eine Art unsichtbare Verbindung zwischen den Symbol und dem kosmischen Ged�chtnis. Je �fter das Symbol ben�tzt wird, desto st�rker wird diese Verbindung. Es ist wie mit den neuronalen Vernetzungen des Gehirns. Am Anfang sind diese Str�nge d�nn und schwach, aber durch das wiederholen von Lerninhalten oder Bewegungsabl�ufen, werden diese Verbindungen immer st�rker und ausgepr�gter, und es kann mehr Energie leichter flie�en. Die von uns genutzten Symbole sind durch ihr Alter und die H�ufigkeit ihrer Verwendung, durch ein sehr breites Band mit dem universellen Ged�chtnis verbunden, und die Energie kann kraftvoll flie�en.

Eine andere Wirkung der Symbole ist die rein psychologische, die gleich wie eine Affirmation funktioniert. Durch die definierte Aussage eines Symbols wird jeder, der das Symbol kennt, in dem Moment, wo er es sieht, bewusst und unterbewusst an seine Aussage erinnert. Seine Gedanken werden in die Richtung der Symboldefinition gelenkt. Gleichzeitig bekommt das Symbol selbst Kraft, da es in Gedanken mit einer speziellen Energie assoziiert wird. Wenn das Symbol ein altes oft gebrauchtes Symbol ist, beginnt in diesem Augenblick sofort Energie durch die Leitung des kosmischen Ged�chtnisses zu flie�en. Das Symbol strahlt dadurch die definierte Kraft aus und es steht jedem frei, diese Kraft zus�tzlich zur psychologischen Wirkung zu nutzen.

Die Intensit�t der wirkenden Kraft ist abh�ngig vom Bewusstsein, der Erfahrung und dem Wissen des Einzelnen aber auch vom kosmischen Ged�chtnis. Je �fter das Symbol in der Vergangenheit angewendet wurde, desto st�rker sind die Verankerungen in der Akasha-Chronik und desto st�rker auch die ausgesandte Kraft in der Gegenwart.

Die Funktion von Symbolen

Wir wollen die wichtigsten Funktionen symbolischer Kr�fte die wir in unseren Arbeiten nutzen hier kurz zusammenfassen:
  • Symbole sind Kommunikationsk�rzel, sie bringen komprimiert komplexe Erfahrungen zu Ausdruck
  • Symbole haben eine Integrationskraft. sie l�sen Solidarisierungs- und Mobilisierungseffekte aus.
  • Symbole schaffen Verhaltenssicherheit (z.B. durch ritualisierte Abl�ufe)
  • Symbole signalisieren Zugeh�rigkeit
  • Symbole sind Ausdruck einer bestimmten Wirklichkeitserfassung
  • Symbole stiften Einheit und k�nnen dadurch auch scheinbar widerspr�chliche Bedeutungen zusammenfassen.

 

 

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Foto: Katharina Bregulla / pixelio.de

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