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Das kleine ICH (das Ego) ist eine
Funktion der Einheit “K�rper /
Geist”. So wie auch die Verdauung. Bei
der Verdauung wird zugef�hrte Nahrung in
N�hr- und Abfallstoffe zerlegt. Die
Darmw�nde dienen als Schleuse. Dort wird
entschieden wer eingelassen und wer
abgewiesen wird. N�hrstoffe werden
eingelassen, Abfallstoffe abgewiesen und
ausgeschieden. Das gro�e ICH (das Selbst) (der erkennende Geist)
liefert die Nahrung (durch Erkennen was
IST). Das kleine ICH (das Ego) zerlegt diese in
N�hrstoffe. In Erfahrungen (die
gespeichert werden um Erinnerungen oder
Muster bilden zu k�nnen). Dabei wird
Abfall produziert. Dieser Abfall sind
Wertungen. Gut, schlecht, gro�, klein,
b�se, sch�n, h�sslich, lang, kurz (lang,
kurz sind Zeitelemente) - kurz - alles
Dualistische. Diese Wertungen sind beim
Verdauen notwendige “Enzyme”. Sie
erm�glichen zu unterscheiden und zu
ordnen, um Erkanntes f�r den weiteren
Weg nutzbar zu machen. Nach der
Verdauung geh�ren die Wertungen - da
nicht mehr ben�tigt - wieder
ausgeschieden. F�r die Ausscheidung
ist wiederum das erkennende gro�e ICH (das Selbst)
zust�ndig.
Wenn wir um dieses gro�e ICH (das Selbst)
nicht wissen, ist die Ausscheidefunktion
blockiert.
All die Wertungen bleiben erhalten,
f�llen unser kleines ICH an, bl�hen es
auf, machen es gro� und gr��er. Und je
gr��er das kleine ICH (das Ego) wird, um so
schwerer k�nnen wir das gro�e ICH (das Selbst)
dahinter erkennen. Wut, Hass, �ngste,
Minderwertigkeitsgef�hle, Getriebenheit,
Antriebslosigkeit, usw. sind so gesehen
Symptome einer
Stoffwechselerkrankung.
Befreiung/Erleuchtung ist, zu erkennen dass
das kleine ICH (das Ego) (nur) eine wichtige
Funktion ist, jedoch nicht das Wesen das
ICH bin. Das kleine ICH (das Ego) ist wichtig -
und dabei weder gut noch schlecht. Denn
Gut und Schlecht (sowie alles
Dualistische / Trennende) sind Produkte
(Enzyme) der Funktion “kleines ICH”.
Nochmal anders gesagt:
Wenn ich meinen K�rper als Boot
verstehe, ist der Geist Kapit�n und das
(kleine) ICH Steuermann. Der Kapit�n
gibt den Weg vor - der Steuermann bringt
das Boot auf Kurs. In unserer Denkkultur wurde der Kapit�n
wegrationalisiert und dem Steuermann
dessen Aufgaben aufgeb�rdet. Der
Steuermann erlebt eine st�ndige
�berforderung, die �ber kurz oder lang
in ein Gef�hl der Unzufriedenheit f�hrt.
Klug ist, wenn man lernt, das
(kleine) ICH wieder nur als Steuermann
einzusetzen.
Und man ben�tige das ICH wirklich nur
wenn "was zu tun" ist.
Wann was zu tun ist, bestimmt der
Kapit�n. Dieser hat wesentlich h�here
Kompetenzen und ist neutral - frei von
Wertungen. Nur der Kapit�n wei� den Weg
zur Erleuchtung/Befreiung - und somit
sollte dieser das Schliff leiten.
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