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Alles ist Neutral!
Wenn wir die Sichtweise das es ein
kleines und gro�es ICH gibt verstehen
und anerkennen k�nnen, ergibt sich
daraus das Wissen das alles Neutral ist.
Weiters erkl�rt die Funktion des kleinen
ICH nicht nur diese Grundneutralit�t des
SEINS sondern zeigt auch auf wo und wie
die Probleme - die uns Menschen trennen
- entstehen. Werden die dualistischen Gedanken, die
bei der Beleuchtung / Bewertung von
Erkanntem anfallen, nicht ausgeschieden
sondern (im kleinen ICH) gespeichert,
ergibt sich ein immer st�rkeres Bild von
Getrenntheit. Ein Gef�hl vom Anders
sein. Man denkt man sei Anders als
die Anderen. (Andere sind nur ein
Konstrukt - ein Ergebnis der Funktion
des kleinen ICH.)
Das kleine ICH (das Ego) glaubt - und es kann
nicht anders - das dualistische
Sichtweise der Klarblick - die
Wirklichkeit ist. Dabei sieht es eine
Welt in einem Nebel aus “gut,
gro�, klein, schlecht, gut, angenehm,
schmerzhaft, gescheiter, bl�d, lustig,
fad, anregend, geh�rt sich, tut man, tut
man nicht, war schon immer so, soll so
sein, usw.”. Das kleine ICH (das Ego) kreiert ein Weltbild aus
Unterscheidungen. Dies ist weder gut
noch schlecht. Sondern die Funktion des
kleinen ICH. Wenn dieses Bild als
“Wirklichkeit” verkannt wird (was
passiert wenn das gro�e ICH (das Selbst) nicht
erkannt ist) ,wird es f�r “Wirklich”
gehalten. Es zeigt sich eine Welt des
getrennt Seins. Diese Welt besteht dann
aus guten und schlechte Menschen, gro�e
und kleine Freuden, angenehme und
unangenehme Situationen. Und so weiter.
Auch in der Welt des gro�en ICH gibt es
dies alles. Der Unterschied ist das es
in der Welt des “gro�en ICH” diese Dinge
“nur gibt” (und ihre nur relative
Bedeutung offensichtlich ist). Die Welt
jedoch nicht - wie bei der Sicht
des kleinen ICH - aus diesen Dingen
besteht. |