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"Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor."
Zitat: Marie von Ebner-Eschenbach
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Haltungswechsel

Vergiss “Gut & Schlecht” - denke einfach “anders”!

"Wer nicht von Grund auf umdenken kann, wird nie etwas am Bestehenden �ndern."
Zitat: Anwar Al Sadat

"Nichts ist m�hsam, was man willig tut."
Zitat: Thomas Jefferson

Ver�ndere nicht die Dinge. Dies kostet Energie und ist nicht von Dauer. Ver�ndere deine Haltung. Haltungswechsel am Beispiel “Volksmusik” - nicht gut oder schlecht sondern IST.

“Ver�ndere dich und es ver�ndert sich die Welt.” Diesen Spruch oder Spr�che mit �hnlicher Aussage kennst du sicher. Sie alle m�chten uns sagen, dass wir nicht die Welt ver�ndern brauchen/sollen, sondern unsere Haltung. Ver�nderung im Au�en durch Ver�nderung im Innen.

 

 

Wir m�chten dieses - wenn man sein Selbst finden m�chte - wichtige Aussage mit einer Geschichte erfahrbar machen. Es wird sich zeigen, wie einschr�nkend unser “dualistisches” - also wertendes und trennendes Denksystem ist und wie eine Ver�nderung von diesem System eine Haltungsver�nderung erzeugen kann. Dabei wird aufgezeigt, dass die Welt nicht “da drau�en” existiert - sondern von uns in uns erschaffen wird. Wir sind die Konstrukteure unserer Wirklichkeit und als solche allein verantwortlich f�r diese.

Eine Geschichte:

Es war einmal eine Frau die in einem Altenheim untergebracht war. Ihre gro�e Freude war die Volksmusik. Sie konnte zwar nicht mehr lesen, den Play-Knopf am CD-Spieler fand sie alle mal. Und kaum war die Musik verstummt, war der Knopf schon wieder gefunden. Die Situation war eine Gl�ckliche und Ungl�ckliche zugleich. Gl�cklich, weil die Dame in einem Einzelzimmer wohnte und somit keinen Mitbewohner st�ren konnte. Ungl�cklich f�r manch einen Pfleger mit Volksmusik-Trauma/-Allergie. Besonders einer litt bei den Pflegebesuchen: ein Pfleger, selbst schon �lter und auf H�rger�te angewiesen. Diese waren zwar top-modern, beim Regeln der T�ne in diesem Zimmer versagten sie dennoch zumeist. Zudem hatte unser Pfleger eine besondere Abneigung gegen jene volkst�mlichen Kl�nge und Melodien, die unserer �lteren Dame so behagten. Durch diese Haltung war die Besuchszeit genauso k�hl, wie der Pflegevorgang.

Aber es kam folgender Tag, an dem der Pfleger das Zimmer betrat, der Spieler auf ertragbarer Lautst�rke lief und die Dame auf einem Sonnenlicht beschienenen Stuhl sa� und mit fr�hlich verz�cktem Gesicht leise mitsummte. Als er sie so sah, gab es einen kurzen Moment, in dem sich sein Herz �ffnete und somit f�hlte er das Verbundensein mit etwas Gro�em. Der Tatbestand war ihm ein R�tsel, doch der Pfleger wusste, dass er in diesem Augenblick die Emotion der alten Dame aufgefangen hatte und wurde sich soeben um die Bedeutung und den Wert dieser Musik f�r sie bewusst. Er erz�hlte ihr �ber die Probleme mit den H�rger�ten und sie bot - erfreut �ber das Miteinbezogenwerden - an, die Lautst�rke gerne f�r ihn auf “ertr�glich” zu regeln. Die Dame hielt sich an ihre Zusage und so kam es, dass der Pfleger lernte Volksmusik nicht mehr zu bewerten. Heute ist Volksmusik f�r ihn weder gut noch schlecht. Das Erlebnis hat ihn nicht zum Volksmusikfan gemacht. Er wei� der Pfleger lediglich, dass jeder seine eigene Welt hat. Eine Welt die mit unterschiedlichen Bedeutungsgebungen und Sichtweisen gef�llt ist.

Wenn man andere Weltanschauungen respektiert und nicht wertet, entlastet man sich selbst, da man nicht mehr das Opfer von Bewertungen sein wird.

Niemand sollte je davon erfahren, aber heute kommt es ab und zu vor, dass der Pfleger als Zeichen seiner Anteilnahme - nat�rlich in ged�mpfter Lautst�rke - mit der alten Dame mitsummt.

Wir k�nnten eigene Formulierungen f�r ein Schlusswort finden. Jedoch haben schon so viele wache Menschen vor uns unschlagbare Schlussw�rter zum Thema verfasst, sodass wir das Wort an ein paar Vertreter dieser Denker geben m�chten.

"Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen,
sondern die Meinungen und die Urteile �ber die Dinge."

Zitat: Epiktet

“Der Mensch findet zuletzt in den Dingen nichts wieder,
als was er selbst in sie hineingesteckt hat.”

Zitat: Friedrich Nietzsche

“Die Prophezeiung des Ereignisses f�hrt zum Ereignis der Prophezeiung.”
Zitat: Paul Watzlawick

“Mensch, h�te dich vor dir! Wirst du mit dir beladen,
du wirst dir selber mehr als tausend Teufel schaden.”

Zitat: Angelus Silesius

“Wenn Ich l�chle, l�chelt die Welt.”
Zitat: Andreas Tenzer

 

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Foto: sokaeiko / pixelio.de

  Blick auf System/Systeme - Was wirkt auf uns?
Irgendwann kam bei der Suche nach dem gro�en ICH, nach dem Selbst, bei jedem von uns die gleiche Frage auf. Hmmm. Worin stecke ich da? ...

 
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