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"Gerades Scheitern steht h�her, als ein krummer Sieg."
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Foto: Thomas Max M�ller  / pixelio.de

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Namen Dilemma

Worte und Gedanken aus dem Lichtkreis

Einst glaubten wir, dass es Lichtwesen gibt und dachten ihre Namen zu kennen.
Heute wissen wir, dass es Lichtwesen gibt und glauben, dass wir ihre Namen nicht kennen k�nnen.

Als wir unsere Reise zum Selbst - zum gro�en ICH - begannen, war die Arbeit mit Lichtwesen eine reine Glaubens- und �berzeugungssache. Es gab keine rationale (durch uns selbst erfahrene) Erkl�rung f�r die Existenz von Lichtwesen. Alles was wir “wussten” war Fremdwissen. Erz�hlungen und Angelesenes. Die Freude war gro�, als der Umgang mit den Informationen und oft schwierigen Namen leichter wurde. Es wuchs sogar eine Art “�berlegenheitsgef�hl”. Man “wusste” jetzt, wie man welchen Namen richtig aussprach, “wusste” dabei - ganz genau sogar - um die Geschichte des jeweiligen Lichtwesens und dessen Entwicklungs- bzw. Begleitungsauftrages.

 

 

Wir konnten uns damals (mit R�ckblick aus dem Heute) - in dieser Zeit der Findung, des Wissensaufbaues - nur mehr und mehr �berlegen f�hlen. Das passiert unweigerlich, wenn das “kleine ICH (das Ego)” gef�ttert und das “gro�e ICH (das Selbst)” verkannt wird.

Aus heutiger Sicht sind wir nat�rlich nicht stolz auf dieses �berlegenheitsdenken. Aber es war damals so. Es entstand, weil das Wissen in den Verstand und nicht ins Herz floss. Dennoch war dies wichtig, denn Wissen kann nur �ber den Kopf ins Herz kommen. Die Arbeit an uns selbst, erm�glicht und st�rkt diesen Fluss des Wissens.

Irgendwann kam der eine Moment, die Sekunde der Befreiung -das Erwachen. Nicht bei allen zugleich, und dennoch, gegenseitig befruchtend, ging das Verstehen - und mehr ist erwachen eigentlich nicht - schnell die Runde.

Nachdem wir das gro�e ICH (das Selbst) gefunden und gesp�rt hatten, war eines auf jeden Fall klar: Wir wussten, dass wir nicht wissen -nicht wissen k�nnen.

Den immer wiederkehrenden Wandel unseres Weltbildes, schicken wir als Beweis f�r unsere Aussage �ber “nicht wissen k�nnen ” in den Ring.
Denn unser Weltbild setzt sich aus sich st�ndigen wandelnden Teilgebieten zusammen.
Kein Jahr vergeht, in dem es nicht in allen Bereichen der Wissenschaft, Forschung und auch bei Eigen�berzeugungen zu neuen und somit Weltbild ver�ndernden Erkenntnissen kommt.
Alles was wir heute als Wissen in uns tragen, ist mit Blick auf unsere Vergangenheit, unsere Geschichte, als reiner Glaube, Geglaubtes und Angenommenes enttarnt.

Das vermeintliche Wissen �ber “was da drau�en - in unserer Erlebenswelt - existiert”, ist, war, und wird immer nur “glauben” sein. Da drau�en ist kein Wissen zu finden. Wissen ist das Hoheitsgebiet des gro�en ICH.

Das “gro�e ICH (das Selbst) Bewusstsein” wei�, dass es nicht wei�. Es erkennt die Unbeschreiblichkeit des Seins, erkennt, dass eine Beschreibung der Wahrheit unm�glich ist.
Unm�glich, da f�r eine Beschreibung Sprache ben�tigt wird. Und auch Sprache bedient sich wertender, trennender, und vergleichender Elemente. Diese f�rben das Beschriebene. Sie k�nnen gar nicht anders.

Hier kommen wir wieder zum Thema dieses Aufsatzes “Namen & Titel von Lichtwesen” zur�ck.

Manche Lichtarbeiter bekriteln, dass so mancher aufgestiegener Meister ein "Lord" oder "Lady" als Titel vorgesetzt hat. Als Wesen des Lichts, w�rden sie sich aber niemals mit solchen Titeln schm�cken. Wir geben diesen Lichtarbeitern Recht. Die Lichtwesen selbst tun das auch nicht. Diese Titel wurden im Laufe der Jahre von uns Menschen verliehen und das sicher nicht in b�ser, sondern einfach in zwar unbedachter aber guter Absicht. Diese Titulierung sollte sie ehren und anerkennenden Dank aussprechen. Und auch die Namen, die der Engel und der Meister, k�nnen nur von uns Menschen geschaffen worden sein. Geschaffen, da es ohne Namen unm�glich ist mit jemanden �ber etwas zu sprechen, sich auszutauschen oder zu informieren.
Geschaffen um die Beschr�nktheit unseres (kleinen) Geistes, unserer naturgegebenen M�glichkeiten auszugleichen.

Heute wissen wir, dass wir diese Lichtwesen Namen nicht wissen k�nnen, und wissen zeitgleich, dass wir Namen brauchen, um �ber diese Wesen reden oder schreiben zu k�nnen.

Wir wissen, dass wir uns auf unser “Wissen” nichts einbilden k�nnen/brauchen/sollen/d�rfen und m�chten diese Haltung - falls von dir noch nicht gelebt - nahelegen bzw. zum dar�ber Nachdenken anregen. Das Wissen um Nichtwissen entspannt das Leben ungemein.

Die Beziehung bzw. Kommunikation mit uns und anderen Menschen wird dadurch sehr vereinfacht und dadurch energieschonend. Wenn wir wissen, das wir nicht wissen brauchen wir auch kein “geglaubtes Wissen” verteidigen. Wir k�nnen andere “Wissensaussagen” als viabel (gangbar) erkennen und annehmen - ohne dabei unsere eigene Denkweise als “angegriffen” oder “falsch/richtig” zu verstehen bzw. bewerten zu m�ssen.

Vielleicht fragst du dich nach diesen Zeilen: “Die sagen, dass sie wissen, dass sie nicht wissen und im selben Text behaupten sie, dass “sie wissen, dass es Lichtwesen gibt”;
Die Sekunde des Erwachens, ist der Umstand zu erkennen, dass wir von Leben (sichtbarem wie unsichtbarem) umgeben sind, sp�rbar, greifbar und direkt erfahrbar. Es wurde von intellektuellem Wissen (das eigentlich Glauben war/ist) zu gef�hltem Wissen. Zu einer gef�hlten Wahrheit. Und Zeitglich wurde die Unm�glichkeit dieses Wissens, diese eine Wahrheit, anderen Menschen durch Worte sp�r- und erfahrbar zu machen bewusst. Es wurde als Wissen verstanden, das f�r sich alleine, von jedem selbst, gefunden werden muss und dadurch gar nicht den Anspruch an den Tag legt durch �berzeugungsarbeit in andere Geister getragen zu werden.

 

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Foto: Siegfried Fries / pixelio.de

  �ber die Wirklichkeit(en) / Konstruktivismus
Dem Erwachen dienlich ist die Auseinandersetzung mit Wahrnehmungstheorien. Alleine der Umstand das es mehrere Theorien gibt, zeigt das ...

 
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