Einst glaubten wir, dass es
Lichtwesen gibt und dachten ihre
Namen zu kennen.
Heute wissen wir, dass es
Lichtwesen gibt und glauben, dass
wir ihre Namen nicht kennen k�nnen.
Als wir unsere Reise zum Selbst - zum
gro�en ICH - begannen, war die Arbeit
mit Lichtwesen eine reine Glaubens-
und �berzeugungssache. Es gab keine
rationale (durch uns selbst erfahrene)
Erkl�rung f�r die Existenz von
Lichtwesen. Alles was wir “wussten” war
Fremdwissen. Erz�hlungen und
Angelesenes. Die Freude war gro�, als
der Umgang mit den Informationen und oft
schwierigen Namen leichter wurde. Es
wuchs sogar eine Art
“�berlegenheitsgef�hl”. Man “wusste”
jetzt, wie man welchen Namen richtig
aussprach, “wusste” dabei - ganz genau
sogar - um die Geschichte des jeweiligen
Lichtwesens und dessen Entwicklungs-
bzw. Begleitungsauftrages.
Wir konnten uns damals (mit R�ckblick
aus dem Heute) - in dieser Zeit der
Findung, des Wissensaufbaues - nur mehr
und mehr �berlegen f�hlen. Das passiert
unweigerlich, wenn das “kleine ICH (das Ego)”
gef�ttert und das “gro�e ICH (das Selbst)” verkannt
wird.
Aus heutiger Sicht sind wir nat�rlich
nicht stolz auf dieses
�berlegenheitsdenken. Aber es war damals
so. Es entstand, weil das Wissen in den
Verstand und nicht ins Herz floss.
Dennoch war dies wichtig, denn Wissen
kann nur �ber den Kopf ins Herz kommen.
Die Arbeit an uns selbst, erm�glicht und
st�rkt diesen Fluss des Wissens.
Irgendwann kam der eine Moment, die
Sekunde der Befreiung -das Erwachen.
Nicht bei allen zugleich, und dennoch,
gegenseitig befruchtend, ging das
Verstehen - und mehr ist erwachen
eigentlich nicht - schnell die Runde.
Nachdem wir das gro�e ICH (das Selbst) gefunden
und gesp�rt hatten, war eines auf jeden
Fall klar: Wir wussten, dass wir
nicht wissen -nicht wissen k�nnen.
Den immer wiederkehrenden Wandel
unseres Weltbildes, schicken wir als
Beweis f�r unsere Aussage �ber “nicht
wissen k�nnen ” in den Ring.
Denn unser Weltbild setzt sich aus sich
st�ndigen wandelnden Teilgebieten
zusammen.
Kein Jahr vergeht, in dem es nicht in
allen Bereichen der Wissenschaft,
Forschung und auch bei
Eigen�berzeugungen zu neuen und somit
Weltbild ver�ndernden Erkenntnissen
kommt.
Alles was wir heute als Wissen in uns
tragen, ist mit Blick auf unsere
Vergangenheit, unsere Geschichte, als
reiner Glaube, Geglaubtes und
Angenommenes enttarnt.
Das vermeintliche Wissen �ber “was da
drau�en - in unserer Erlebenswelt -
existiert”, ist, war, und wird immer nur
“glauben” sein. Da drau�en ist kein
Wissen zu finden. Wissen ist das
Hoheitsgebiet des gro�en ICH.
Das “gro�e ICH (das Selbst) Bewusstsein” wei�,
dass es nicht wei�. Es erkennt die
Unbeschreiblichkeit des Seins, erkennt,
dass eine Beschreibung der Wahrheit
unm�glich ist.
Unm�glich, da f�r eine Beschreibung
Sprache ben�tigt wird. Und auch Sprache
bedient sich wertender, trennender, und
vergleichender Elemente. Diese f�rben
das Beschriebene. Sie k�nnen gar nicht
anders.
Hier kommen wir wieder zum Thema
dieses Aufsatzes “Namen & Titel von
Lichtwesen” zur�ck.
Manche Lichtarbeiter bekriteln, dass
so mancher aufgestiegener Meister ein
"Lord" oder "Lady" als Titel vorgesetzt
hat. Als Wesen des Lichts, w�rden sie
sich aber niemals mit solchen Titeln
schm�cken. Wir geben diesen
Lichtarbeitern Recht. Die Lichtwesen
selbst tun das auch nicht. Diese Titel
wurden im Laufe der Jahre von uns
Menschen verliehen und das sicher nicht
in b�ser, sondern einfach in zwar
unbedachter aber guter Absicht. Diese
Titulierung sollte sie ehren und
anerkennenden Dank aussprechen. Und auch
die Namen, die der Engel und der
Meister, k�nnen nur von uns Menschen
geschaffen worden sein. Geschaffen, da
es ohne Namen unm�glich ist mit jemanden
�ber etwas zu sprechen, sich
auszutauschen oder zu informieren.
Geschaffen um die Beschr�nktheit unseres
(kleinen) Geistes, unserer
naturgegebenen M�glichkeiten
auszugleichen.
Heute wissen wir, dass wir diese
Lichtwesen Namen nicht wissen k�nnen,
und wissen zeitgleich, dass wir Namen
brauchen, um �ber diese Wesen reden
oder schreiben zu k�nnen.
Wir wissen, dass wir uns auf unser
“Wissen” nichts einbilden
k�nnen/brauchen/sollen/d�rfen und
m�chten diese Haltung - falls von dir
noch nicht gelebt - nahelegen bzw. zum
dar�ber Nachdenken anregen. Das Wissen
um Nichtwissen entspannt das Leben
ungemein.
Die Beziehung bzw. Kommunikation
mit uns und anderen Menschen wird
dadurch sehr vereinfacht und dadurch
energieschonend. Wenn wir wissen,
das wir nicht wissen brauchen wir auch
kein “geglaubtes Wissen” verteidigen.
Wir k�nnen andere “Wissensaussagen” als
viabel (gangbar) erkennen und annehmen -
ohne dabei unsere eigene Denkweise als
“angegriffen” oder “falsch/richtig” zu
verstehen bzw. bewerten zu m�ssen.
Vielleicht fragst du dich nach diesen
Zeilen: “Die sagen, dass sie wissen,
dass sie nicht wissen und im selben Text
behaupten sie, dass “sie wissen, dass es
Lichtwesen gibt”;
Die Sekunde des Erwachens, ist der
Umstand zu erkennen, dass wir von Leben
(sichtbarem wie unsichtbarem) umgeben
sind, sp�rbar, greifbar und direkt
erfahrbar. Es wurde von
intellektuellem Wissen (das eigentlich
Glauben war/ist) zu gef�hltem Wissen. Zu
einer gef�hlten Wahrheit. Und Zeitglich
wurde die Unm�glichkeit dieses Wissens,
diese eine Wahrheit, anderen Menschen
durch Worte sp�r- und erfahrbar zu
machen bewusst. Es wurde als Wissen
verstanden, das f�r sich alleine, von
jedem selbst, gefunden werden muss und
dadurch gar nicht den Anspruch an den
Tag legt durch �berzeugungsarbeit in
andere Geister getragen zu werden.
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