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"Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor."
Zitat: Marie von Ebner-Eschenbach
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Foto: Siegfried Fries  / pixelio.de

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Wirklichkeit(en) - Konstruktivismus

Mit Verantwortung und Bewusstsein das eigene Sein gestalten

Dem Erwachen dienlich ist die Auseinandersetzung mit Wahrnehmungstheorien. Alleine der Umstand das es mehrere Theorien gibt, zeigt das “die Sache” mit unserer Erlebenswelt “nicht ganz klar” ist. Die f�r unseren Weg tragende Theorie war und ist der Konstruktivismus. Der Konstruktivismus verhilft - unserer Meinung und Erfahrung nach - am ehesten zu einer korrekten Sicht der Dinge. Und diese - durch konstruktivistisches Denken hervorgehende Sichtkorrektur - bringt uns der Findung des “gro�en Ich” (unseren wahren Selbst) ein entscheidendes St�ck weiter. Diese Denkrichtung r�umt auf mit der Welt von Richtig und Falsch und erschafft dadurch einen friedevollere Welt. Und das Aufr�umen geht wirklich einfach wenn wir erkennen, zu tiefst erfahren, dass wir die Konstrukteure unseres Seins sein k�nnen.

Aus Wikipedia:
Der Radikale Konstruktivismus (RK) ist eine Position der Erkenntnistheorie, die sich deutlich von anderen Konstruktivismen unterscheidet. Die Kernaussage des radikalen Konstruktivismus ist, dass eine Wahrnehmung kein Abbild einer bewusstseinsunabh�ngigen Realit�t liefert, sondern dass Realit�t f�r jedes Individuum immer eine Konstruktion aus Sinnesreizen und Ged�chtnisleistung darstellt. Deshalb ist Objektivit�t im Sinne einer �bereinstimmung von wahrgenommenem (konstruiertem) Bild und Realit�t unm�glich; jede Wahrnehmung ist vollst�ndig subjektiv. Darin besteht die Radikalit�t (Kompromisslosigkeit) des radikalen Konstruktivismus. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Radikaler_Konstruktivismus

 

 

F�r uns bedeutet das in Kurzform: Wir sind die Konstrukteure unserer Wirklichkeit. Durch unser Inneres erschaffen wir unser Au�en. Diese Erkenntnis ist und war ein Antriebsmotor. Ein Antrieb in uns aufzur�umen und freizulegen was wir wirklich sind. Aller konstruierter Ballast geh�rte enttarnt und abgeworfen und das bestehende Weltbild von der Pike auf �berpr�ft. Das Ziel? Erfahren “was Wirklich ist”. Was jenseits der Konstruktion von “unserem erdachten Selbst” unserem “kleinen ICH” liegt. Wir selbst nennen diese enttarnte ICH-Konstruktion f�r uns “das kleine ICH (das Ego)”. Und dahinter. Dahinter liegt das “gro�e ICH (das Selbst)”. Unser ureigenes Selbst. Unser Wesen. Das gro�e Ziel der Pers�nlichkeitsarbeit ist dies zu erkennen. Nicht nur intellektuell verstehen um es dann irgendwo zwischen wichtig, m�glich und bedeutungslos abzuspeichern. Nein. Es geht um f�hlen, sp�ren, erfahren. All unsere Informationen gehen ins Aus wenn sie nicht durch dich gepr�ft und �berdacht werden. Darum bitten wir dich: Pr�fe, pr�fe, pr�fe.

Aber zur�ck zum konstruktivistischen Denken. Ein gro�er Mitgestalter war Paul Watzlawick.

Aus Wikipedia:
Paul Watzlawick (* 25. Juli 1921 in Villach, K�rnten; † 31. M�rz 2007 in Palo Alto, Kalifornien) war ein �sterreichischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Soziologe, Philosoph und Autor. Seine Arbeiten hatten auch Einfluss auf die Familientherapie und allgemeine Psychotherapie. Im deutschsprachigen Raum wurde er vor allem durch seine popul�rwissenschaftlichen Ver�ffentlichungen zur Kommunikationstheorie und �ber den radikalen Konstruktivismus einem gr��eren Publikum bekannt. Er lebte und arbeitete in seiner Wahlheimat Kalifornien. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick

Die Besch�ftigung mit seinen Arbeiten schenkte uns eine n�tzliche Sichtweise.
Bei dieser Sichtweise wird DIE Wirklichkeit in Wirklichkeiten erster und zweiter Ordnung getrennt. Es gibt keine universelle sondern individuelle Wirklichkeit und somit auch Wahrheit.

Beispiel: Bier. Bier ist f�r mich als Biertrinker erst mal Bier. Auch f�r einen Weintrinker ist Bier Bier. () Eine Wirklichkeit erster Ordnung. �ber dieses Thema werden wir uns wohl nicht streiten.
Wenn aber eine Beurteilung �ber das Getr�nk an sich ins Spiel kommt dann kommen wir ins Reich der Wirklichkeit zweiter Ordnung. Und dort ist auch das Zuhause von Streit. Streit aber, wird mit dem Wissen, nein nicht nur durch das Wissen, vielmehr durch das Bewusstsein �ber diese Wirklichkeitsebenen, oft gar nicht erst aufkeimen.

Und wenn er doch entsteht, dann kann es das es die Sache des Streitpunktes es einfach wert ist ausgestritten zu werden.

Durch diese Erkenntnis kann man Streitpunkte besser erkennen und bewerten. Mit dieser neuen Wirklichkeitswahrnehmung ist man sicher sehr selten an der streitenden Front. Und f�r die Meditierenden unter euch. Die durch diese Erfahrung erlebte Entspannung, gehen so manche immer wiederkehrende st�rende Gedanken verloren. Nicht das nicht in einer Verdr�ngung. In Erkenntnis!

Die Arbeit an unserer Pers�nlichkeit. Das St�rken st�rken und Schw�chen schw�chen dient letztendlich einem gro�en Ziel. Dem Entdecken “des gro�en ICH”.
Wir lassen uns auf diesem Selbstfindungsweg von Lichtwesen begleiten und st�rken. Wir wissen ja selbst nicht genau wie, aber die Arbeit mit ihnen an uns, begleitet von Besch�ftigung mit dem Thema Bewusstsein, hat uns zu etwas unendlich Gro�en gef�hrt. Sie sind Antriebsmotor, Wegweiser und Haltepunkt. Und daf�r sind wir dankbar.

Zum Thema Konstruktivismus haben wir dir mit diesem Text nur einen Appetithappen bieten k�nnen. Nicht ohne Absicht. Wir hoffen du hast Appetit bekommen, denn nur wenn du selbst f�r Nachschlag sorgst kann aus “geglaubten Wissen” “gef�hltes Verstehen” werden.

"Die Prophezeiung des Ereignisses f�hrt zum Ereignis der Prophezeiung."
Zitat: Paul Watzlawick, Anleitung zum Ungl�cklichsein"

"Was wir sehen, ist nicht, was wir sehen, sondern was wir sind."
Zitat: Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe"

"Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen,
sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen."

Zitat: Epiktet, griechischer Stoiker und Philosoph

 
Audio-Betrag:
Paul Watzlawick kl�rt auf unkonventionelle und am�sante Weise dar�ber auf, was die sogenannte Wirklichkeit tats�chlich ist. Denn sie ist keineswegs das, was wir naiv �Wirklichkeit� zu nennen pflegen, sie ist vielmehr das Ergebnis zwischenmenschlicher Kommunikation, was Watzlawick mit vielen verbl�ffenden Beispielen belegt.

 

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Foto: Matthias Bozek / pixelio.de

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