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"Das B�se lebt nicht in der Welt der Menschen.
Es lebt allein im Menschen."
Zitat: Lao-Tse
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Grundmodel von Gewaltfreier Kommunikation

Foto: S.G.S. / pixelio.de

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Erl�uterung des Konzepts von Rosenberg

Grundannahmen von GfK und Lebensentfremdende Kommunikation

Grundannahmen Gewaltfreie Kommunikation

Empathie ist nach Rosenberg eine Grundvoraussetzung gelingender Kommunikation. Er geht davon aus, dass die Form, in der Menschen miteinander kommunizieren, einen entscheidenden Einfluss darauf hat, ob sie Empathie f�r ihr Gegen�ber entwickeln und ihre Bed�rfnisse erf�llen k�nnen. Au�erdem nimmt er an, dass Menschen unter freien Bedingungen die empathische Verbindung zum Mitmenschen suchen. Die GfK soll helfen, sich ehrlich und klar auszudr�cken und empathisch zuzuh�ren. Sie ist auf die Bed�rfnisse und Gef�hle gerichtet, die hinter Handlungen und Konflikten stehen. Sie ist weniger als eine Kommunikations-Technik zu betrachten, sondern mehr als eine Bewusstwerdung �ber M�glichkeiten des empathischen Kontaktes. Dabei ist es prinzipiell nicht n�tig, dass beide Kommunikationspartner GfK anwenden – auch wenn es, gerade f�r Anf�nger, sehr hilfreich ist, wenn beide wissen, wie viel Potenzial in der einf�hlsamen Verbindung steckt.

 

 

Rosenberg nimmt an, dass jeder Mensch gern bereit sei, etwas f�r einen anderen Menschen zu tun, sofern bestimmte Bedingungen erf�llt sind (z. B. die Anfrage als Bitte formuliert ist und nicht als Forderung, er nicht den Eindruck hat, dadurch eine Pflicht abzuarbeiten oder den anderen in eine Pflicht zu setzen usw.). Dieses Menschenbild geht auf die der humanistischen Psychologie entlehnte Haltung zur�ck, in einer sch�digenden Aktion eines Individuums nicht den Ausdruck des inneren Wesens zu sehen, sondern die „fehlgeleitete“ Strategie eines eigentlich positiven Impulses. Rosenberg bezieht sich besonders auf Carl Rogers. So nennt Rosenberg jede Form von Gewalt einen tragischen Ausdruck eines unerf�llten Bed�rfnisses.

Rosenberg unterscheidet zwei Arten zwischenmenschlicher Kommunikation, die Gewaltfreie Kommunikation und die lebensentfremdende Kommunikation. Zur spielerischen Veranschaulichung wird in Vortr�gen und Seminaren dies auch als „Giraffensprache“ und „Wolfssprache“ bezeichnet.

Lebensentfremdende Kommunikation

Unter lebensentfremdender Kommunikation versteht Rosenberg Formen der Kommunikation, die die Verbindung zwischen Menschen blockieren und zu psychischer oder physischer Gewalt beitragen k�nnen. Lebensentfremdende Kommunikation ist gekennzeichnet durch:

Das (moralische) Urteilen �ber den Kommunikationspartner.
Dazu geh�rt das Zuschreiben von Eigenschaften an die Person (z. B. „gut/b�se“, „gerecht/ungerecht“, „gesund/krank“), auch wenn es implizit als Vermischung von Beobachtung und Bewertung geschieht. Eine Form der impliziten Verurteilung k�nnen als Gef�hle dargestellte Bewertungen sein, zum Beispiel „ich f�hle mich provoziert“. Hier wird der Kommunikationspartner indirekt als Provokateur bezeichnet. Wichtig ist, dass Bewertungen nicht abgelehnt werden (ein h�ufiges Missverst�ndnis). Es wird vielmehr als hilfreich angesehen, Handlungen anderer zu bewerten, aber mit Bezug auf die eigenen Gef�hle und Bed�rfnisse und nicht mit Bezug auf moralische Kategorien.

Das Anstellen von Vergleichen
Dies ist nach Marshall Rosenberg eine andere Form von Verurteilung.
Das Leugnen der Verantwortung f�r eigene Gef�hle und Handlungen, wie zum Beispiel in „Ich f�hle mich so, weil du mich mies behandelst.“ Oder: „Ich musste das tun, der Chef hat’s angeordnet.“

Das Stellen von Forderungen anstatt von Bitten
Der Unterschied zwischen Bitte und Forderung liegt in der Konsequenz dessen, was passiert, wenn das Gegen�ber das Ansinnen ablehnt. Im Falle einer Ablehnung erlaubt die Bitte beim Gegen�ber die flexible Suche nach anderen M�glichkeiten. Bei einer Forderung drohen Sanktionen. Dies muss nicht immer in Form von offensichtlichen Strafen passieren, m�glich ist auch die Erzeugung von Angst oder Schuldgef�hlen beim Gegen�ber (z. B. durch Schweigen oder Vorw�rfe).

Um das Problem nicht fortzusetzen, w�re der Anspruch aus der Gewaltfreien Kommunikation, einen Menschen, der sich „lebensentfremdender Kommunikation“ bedient, nicht moralisch zu verurteilen. Auch hinter dieser Form der Kommunikation stehen unerf�llte Bed�rfnisse, deren Wahrnehmung allerdings schwieriger sein kann.

Teile des Textes stammen von Wikipedia . http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation unter Lizenz http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/

 

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Beispiel Ablauf Gewaltfreie Kommunikation
Foto: sokaeiko / pixelio.de

  Beispiel Ablauf Gewaltfreie Kommunikation
Die vier Schritte der GfK sind Beobachtung, Gef�hl, Bed�rfnis, Bitte: Beobachtung bedeutet, eine konkrete Handlung (oder Unterlassung) zu ...

 
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