N�hrstoffreiche und feuchte Standorte
Von Meeresh�he bis ca. 2000 m H�he. Wege, Wegr�nder und
Wiesen, gerne auf verdichteten B�den
Verbreitung:
�ber 200 Arten �ber die ganze Welt verbreitet.
Eigentlich stammt der Wegerich aus Europa, ist aber
inzwischen weltweit verbreitet.
Sammelgut:
Gesamtes Kraut
Sammelzeit:
Zur Bl�tezeit (Mai-September)
Sammelvorschrift:
M�glichst schnell in der Sonne oder dem Schatten bei
30-40 Grad Celsius trocknen. Bei langsamer Trocknung gibt es
Verf�rbungen und Unwirksamwerden der Inhaltsstoffe
Inhaltsstoffe:
Aucubin, Gerbstoffe, �therische �le, Flavonoide,
Pflanzens�uren und Schleimstoffe.
Breit- und Spitzwegerich werden mehr oder weniger gleich
verwendet. Einen Namen geschaffen hat sich jedoch der
Spitzwegerich. F�r alle Anwendungen kann man jedoch auch den
Breitwegerich verwenden. Er ist in seiner Wirkung
geringf�gig geringer und wird eher frisch und seltener
getrocknet verwendet. Zus�tzlich zu den Heilwirkungen des
Spitzwegerich, verwendet man ihn bei Gesichtsneuralgie und
Zahnschmerzen.
Breitwegerich genauer betrachtet
Der Breitwegerich (Plantago major), oder Breit-Wegerich
geschrieben, bzw. Gro�e Wegerich ist eine Pflanzenart, die zur
Familie der Wegerichgew�chse (Plantaginaceae) geh�rt. Er ist eine
inzwischen weltweit verbreitete Pflanzenart und w�chst an Stra�en,
Wegen, Pl�tzen, Weiden, Wiesen und �ckern.
Verwendung in der K�che / Survival Nahrung
Sowohl der Breitwegerich, als auch der Spitzwegerich sind
komplett essbar. Die jungen, vor der Bl�te geernteten, etwas
bitterlich schleimigen Bl�tter werden gr�ndlich gewaschen. Die z�hen
Nerven werden entfernt und roh als Salat, zu Quarkspeisen oder
gekocht als Gem�se und f�r Kr�utersuppen genommen. Die Knospen
schmecken etwas nach Champignon, lassen sich d�mpfen oder kochen und
Salaten beigeben. Man kann sie aber auch roh von der Wiese essen.
Die Wurzeln sollen gereinigt, klein geschnitten und in Eint�pfen
oder Suppen eine aromatische Beigabe sein.
Medizinische Nutzung / Hom�opathie
Der Breitwegerich ist ein verbreitetes Volksheilmittel. Er
enth�lt Schleimstoffe, Iridoid-Glykoside, besonders Aucubin,
Bitterstoffe, Gerbstoffe, Polyphenole, und andere Wirkstoffe. Der
Saft, bzw. Brei aus den Bl�ttern wirkt entz�ndungshemmend und
f�rdert die Wundheilung. Neuere Studien verweisen auch auf eine
m�gliche antivirale und immunmodulatorische Wirkung von Plantago
major. Der Saft wurde volkst�mlich eingesetzt bei
Magenschleimhautentz�ndung, Magen- und Darmgeschw�ren, Durchfall,
Reizdarm, Blutungen der Harnwege, Atemwegskatarrh und
Insektenstichen aller Art. Eine Wirksamkeit in diesen
Anwendungsgebieten ist nicht ausreichend belegt.
Verwechslungsgefahr (mit Giftpflanzen)
Hat typisches Aussehen. Verwechslungsgefahr nicht bekannt.
Beschreibung der Pflanze / Pflanzenbestimmung
Breit-Wegerich w�chst als ausdauernde krautige Pflanze und
erreicht eine Wuchsh�he zwischen 3 und 25 cm. Sie bildet ein Rhizom
als �berdauerungsorgan. Die in einer grundst�ndigen Blattrosette
angeordneten Laubbl�ttern sind l�ffelf�rmig und handtellergro�. Die
einfache Blattspreite ist eif�rmig bis elliptisch und kahl bis
dicht, kurz behaart.
Die Bl�tezeit reicht von Juni bis Oktober. Endst�ndig auf einem
blattlosen Bl�tenstandsschaft, der etwa so lang oder k�rzer als die
Laubbl�tter und h�chstens zweimal so lang wie der Fruchtstand ist,
steht aufrecht ein�hriger Bl�tenstand. Die Bl�ten sind geruchlos.
Die gr�nlichen bis wei�lichen Staubf�den sind etwa 2 mm lang und die
verkehrt-herzf�rmigen Staubbeutel sind etwa so lang wie breit. Der
Pollen wird durch Windbest�ubung verbreitet. Die Frucht enth�lt
meist 6 bis 30, selten bis zu 46 Samen.
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Grafik mit freundlicher
Genehmigung von Kurt St�bers (www.biolib.de)
von H. Zell (Eigenes
Werk) (CC-BY-SA-3.0) via Wikimedia Commons
von AnRo0002 (Eigenes
Werk) [CC0], via Wikimedia Commons
Verbreitung und Standorte
Urspr�nglich in Europa heimisch, hat sich diese Pflanzenart
inzwischen weltweit verbreitet. Da der Breitwegerich (ebenso wie der
Spitzwegerich) zu den „trittfesten“ Pflanzen geh�rt, ist er ein
Anzeiger f�r h�ufig begangene Stellen. Er kam einst mit den
europ�ischen Siedlern nach Nordamerika und wurde von den Indianern
als „Fu�stapfen des wei�en Mannes“ bezeichnet. Diese Pflanzenart ist
sehr widerstandsf�hig. Sie w�chst auch in Pflasterritzen und auf
h�ufig betretenen Rasenfl�chen. Der Breitwegerich ist wenig
empfindlich gegen Salze und kann Dank seiner bis zu 80 cm langen
Wurzel auch auf verdichteten B�den wachsen.
Breitwegerich ernten | Ernte Tipps
Verwendung finden die zarten und gesunden Bl�tter, die noch vor
der Bl�te gepfl�ckt werden sollen. Die Ernte erstreckt sich vom
Fr�hjahr bis in den Herbst hinein. Die Bl�tter werden im luftigen
Schatten getrocknet und als Wintervorrat in gut verschlossenen
Gef��en aufbewahrt. – Die Samenst�nde des Spitzwegerichs dienen als
beliebtes Vogelfutter.
Geschichtliches / Wissenswertes
Spitzwegerich und Breitwegerich sind uralte Heilpflanzen. Erw�hnt
wurden sie schon von den Assyrern als Auflage gegen Schwellungen.
Symbol f�r Fruchtbarkeit. Plinius lobte den Spitzwegerich wegen
seiner guten Wirkung bei den Folgen von Bissen wilder Tiere sowie
Stichen von Skorpionen. Im 2. Weltkrieg behandelten �rzte mangels
Antibiotika infizierte Wunden mit Spitzwegerich-Zubereitungen.
30 g Margarine
30 g Mehl
250 ml Gem�sebr�he
250 ml Karottensaft
500 ml Sojamilch
� Zitronensaft
Salz, wei�er Pfeffer, Muskat
250 g Breitwegerich
1 Bund Petersilie, glatt
Die Margarine erhitzen und darin das Mehl anschwitzen.
Abl�schen mit dem Karottensaft, dem Gem�sefond und der Sojamilch.
Den Breitwegerich waschen, gut trocken schleudern und sehr fein
hacken.
Zu der Br�he geben, kurz aufkochen, die Petersilie beigeben, alles
f�r gut drei Minuten ziehen lassen und mit den Gew�rzen abschmecken.
Quellenangaben
Teile des Beitrages basieren auf dem Artikel "B�rlauch" aus der
freien Enzklop�die Wikipedia und steht unter der Lizenz „Creative
Commons Attribution/Share Alike“.
N�hrwertangaben aus: Gu N�hrwerttabelle
Inhalte Kurzsteckbrief/Geschichtliches: kaesekessel.de
(Aussagen zur Heilwirkung: heilkraeuter.de)
selbst zusammengefasstes Wissen aus B�chern (siehe Buchempfehlungen)
Rezept/Verwendungstipp:
http://kraeuterfuchs.wordpress.com/die-krauter-von-a-z/breitwegerich/
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dem Wildkraut ...
Bild: Pixabay.de
Brennnessel
Die Brennnesseln (Urtica) bilden
eine Pflanzengattung in der
Familie der Brennnesselgew�chse
(Urticaceae). Sie kommen fast
weltweit vor. In
...