Bl�tezeit: Mai bis Juni, im Gebirge bis Juli
Fr�chte: Juni bis September
Vorkommen:
h�ufig auf saurem Boden, verschiedendlich aber auch auf
kalkhaltigem Boden. Oft auf Kahlschl�gen, in Hecken,
Geb�schen und Hainen, aber auch in lichten Laub- und
Nadelwaldungen, sowie in G�rten
Verbreitung:
Sehr verbreitet in der subarktischen und k�hleren
gem��igten Zone der n�rdlichen Halbkugel. In Ostasien und
Nordamerika durch besondere Rassen vertreten. Im S�dlichen
europ�ischen Verbreitungegebiet ist ihr Vorkommen auf die
Bergstufe beschr�nkt.
Sammelgut:
Bl�tter (Rubi idaei folium) und Fr�chte.
Sammelzeit:
Mai - September
Sammelvorschrift:
Die Bl�tter werden jung aber voll entfaltet geerntet und
in d�nner Schicht zum Trocknen ausgelegt und �fter
umgewendet. Die Droge hat einen schwachen Geruch und einen
herben und zusamenziehenden Geschmack.
Inhaltsstoffe:
Bl�tter: Gerbstoffe mit Gallus- und Ellags�ure,
Flavonoide, mehr Vitamin C als in den Fr�chten, organische
S�uren; Fr�chte: Aromastoffe, Vitamin B, Provitamin A,
Fruchts�uren, Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Magnesium,
Eisen, Kalzium;
*(Himbeerbl�ttertee ist ein wertvoller Tee f�r die letzten
Wochen der Schwangerschaft und die Geburt. Himbeerbl�tter
helfen dabei, die Geburtswehen leichter zu ertragen.)
Himbeere genauer betrachtet
Die Himbeere (Rubus idaeus) ist eine Pflanzenart aus der
Untergattung Idaeobatus in der Gattung Rubus innerhalb der Familie
der Rosengew�chse (Rosaceae).
Verwendung in der K�che / Survival Nahrung
Die Pflanze ist eine wegen ihrer Fr�chte beliebte Gartenpflanze.
Die durch ihren hohen Vitamingehalt �u�erst gesunden Fr�chte werden
h�ufig roh verzehrt oder beispielsweise als Marmelade, Gelee,
Kompott, Saft, Kuchenbelag, Kaltschale oder Fruchtgr�tze vielf�ltig
in der K�che verwendet. Im Jahr 2011 wurden von den
landwirtschaftlich geernteten Fr�chten 82,9 % als Tafelobst
verwendet, 7,8 % als Industrie- oder Verwertungsobst. 9,2 % wurden
nicht vermarktet. In der Imkerei sind Himbeeren aufgrund des hohen
Zuckergehalts (36–70 %) ihres Nektars und dessen hohen Zuckerwerts
(0,18–3,80 mg Zucker/Tag je Bl�te) eine gesch�tzte Nebentracht. Die
Beerenfrucht findet auch zum Aromatisieren von reinem Alkohol
Verwendung. Die dabei entstehende Spirituose tr�gt die Bezeichnung
Himbeergeist. Die Beeren reifen nach der Ernte nicht nach. Sie
z�hlen damit zu den nichtklimakterischen Fr�chten.
Zum Fr�hst�ck schmecken Himbeeren mit Bienenhonig und s��er Sahne zu
einem Brei vermantscht im Joghurt oder M�sli klasse.
Medizinische Nutzung / Hom�opathie
Die Himbeere ist �u�erst vielf�ltig und reich an Vitaminen,
Spurenelementen und sekund�ren Pflanzeninhaltsstoffen. Ihr werden
antibiotische, appetitanregende, entw�ssernde und abf�hrende Wirkung
nachgesagt, sie stimuliert Abwehrmechanismen, unterst�tzt das
Immunsystem und regt den Stoffwechsel an. Ihre Wirkstoffe helfen bei
Blasen- und Nierenleiden, Sodbrennen und Verdauungsst�rungen.
Neben Provitamin A und Vitamin B enth�lt sie ein hohes Ma� an
Vitamin C, welches hilft, das Immunsystem in Schuss zu halten. Der
Gehalt an Eisen gilt als bemerkenswert, man spricht der Frucht
blutreinigende und blutbildende Effekte zu.
Verwechslungsgefahr (mit Giftpflanzen)
Junge Himbeertriebe vor der Bl�te kann man mit Brombeeren
verwechseln. Unterscheidung: Himbeerbl�tter sind auf den Unterseiten
wei�filzig.
Beschreibung der Pflanze / Pflanzenbestimmung
Der Himbeerstrauch kann bis zu 2 Meter hoch werden. Die Ruten
sind mit feinen Stacheln besetzt. Die wechselst�ndig an den
Sprossachsen angeordneten Laubbl�tter sind gestielt. Die unpaarig
gefiederten Blattspreiten bestehen aus drei, f�nf oder sieben
gez�hnten Fiederbl�ttern.
Zwischen Mai und August werden von den einzelnen Sprossachsen
abgehend rispige Bl�tenst�nde gebildet. Die zwittrigen Bl�ten sind
radi�rsymmetrisch und f�nfz�hlig mit doppelter Bl�tenh�lle. Der
Bl�tenboden ist stark vorgew�lbt. Es sind f�nf Kelchbl�tter
vorhanden. Die f�nf freien Kronbl�tter sind wei�. Die �ber zwanzig
Staubbl�tter sind frei und fertil. Es sind freie Fruchtbl�tter
vorhanden.
Die bei Reife roten, bei Zuchtformen auch gelben oder schwarzen,
weichen Fr�chte sind, anders als der Trivialname Himbeere
suggeriert, botanisch gesehen keine Beeren, sondern
Sammelsteinfr�chte, die sich aus den einzelnen Fruchtbl�ttern
bilden. Anders als bei der Brombeere ist die Frucht nur lose an den
Bl�tenboden gebunden und kann leicht abgezogen werden. Je nach Sorte
k�nnen Himbeeren von Juni an bis zu den ersten Fr�sten im Sp�therbst
geerntet werden. Ihre Hauptgeruchskomponente ist das Himbeerketon.
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Grafik mit freundlicher
Genehmigung von Kurt St�bers (www.biolib.de)
CC-BY-SA-3.0-de, via
Wikimedia Commons
I, Hedwig Storch,
CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons
Verbreitung und Standorte
Die wilde Himbeere ist im gem��igten bis borealen Europa und
Westsibirien weit verbreitet. In der mediterranen Zone wird sie nach
S�den hin zunehmend seltener und ist an die montanen bis subalpinen
Lagen der Gebirge gebunden. In den Alpen steigt sie bis in eine
H�henlage von etwa 2000 Metern. Eingeb�rgerte Vorkommen gibt es im
�stlichen Nordamerika, in Gr�nland und in Neuseeland.
Die Himbeere tritt als Waldpionier auf Kahlfl�chen auf. Sie
bevorzugt kali- und nitratreiche B�den in sonnigen bis
halbschattigen Lagen, zum Beispiel auf Waldlichtungen und an
Waldr�ndern mit hoher Luftfeuchtigkeit sowie k�hlen
Sommertemperaturen. Himbeeren vertragen keine Staun�sse, da sie
empfindlich gegen�ber Wurzelkrankheiten sind.
Himbeere ernten | Ernte Tipps
Bl�tter: In der Bl�tezeit sammelt man die jungen Bl�tter
und Triebspitzen. Diese k�nnen roh verwendet oder f�r die Lagerung
getrocknet werden. Fr�chte: Den richtigen Erntezeitpunkt erkennt man an der
kr�ftigen roten Farbe der Himbeeren. Da die Fr�chte sehr
druckempfindlich sind, m�ssen sie sehr vorsichtig geerntet, und am
besten frisch verzehrt werden. Je nach Witterung k�nnen die
Str�ucher zwei- bis dreimal pro Woche bis zum Frost geerntet werden.
Die Frucht kann auf verschiedenste Art verwendet werden: Zum Kochen
von Marmelade oder Gel�e.
Geschichtliches / Wissenswertes
Die Himbeere ist bereits seit dem Altertum als Heilpflanze
bekannt. Der Gehalt an Vitamin C, Kalium und Fruchts�uren soll die
Abwehrkr�fte und die Wundheilung f�rdern. Im Mittelalter wurde sie
vor allem in Kl�stern kultiviert. Bereits im Jahre 1601 hat Clusius
zwischen roten und gelben Arten unterschieden.
Der R�mer Plinius berichtete bereits �ber eine Heilpflanze mit dem
Namen Rubus idaeus. Die Verfasser der mittelalterlichen
Kr�uterb�cher Bock, Fuchs und Valerius Cordus glaubten, da� mit
dieser Pflanze unser Himbeerstrauch gemeint sei. Von Valerius Cordus
sollen auch die Angaben �ber die Zubereitung des Himbeersirups sein,
den man durch Kochen der Fr�chte mit Zucker erh�lt und damals als
Geschmacksverbesserer f�r bittere Arzneien verwendete.
Namensherkunft
Der deutsche Name der Himbeere (durch Lautangleichung hervorgegangen
aus der althochdeutschen Bezeichnung Hintperi) leitet sich aus der
altnordischen und angels�chsischen Vokabel hind (Hirschkuh) ab,
bedeutet also Beere der Hirschkuh.
Der von Carl von Linn� 1753 erstver�ffentlichte wissenschaftliche
Name Rubus idaeus l�sst sich bis zum Werk De materia medica
(entstanden ca. 50 bis 68 n. Chr.) von Dioscurides zur�ckverfolgen,
geht aber wahrscheinlich auf den griechischen Arzt Krateuas (um 100
v. Chr.) zur�ck. Plinius der �ltere nennt den Namen in seinem Werk
Naturalis historia (ca. 77 n. Chr.) an zwei Stellen und schreibt,
dass die Griechen die Pflanze „Idaeus rubus“ nannten, weil sie nur
im Ida wachsen w�rde.] Wahrscheinlich ist die Art nach dem
Ida-Gebirge in der Troas benannt, weil nur dieses Gebirge im
Verbreitungsgebiet der Himbeere liegt, w�hrend die Art im weiten
Umkreis des auch „Ida“ genannten Psiloritis-Gebirges Kretas fehlt.
Im Volksmund tr�gt die Himbeere auch Namen wie Hindebeere, Humbeere,
Rehbockbeere, Hohlbeere, Himpelbeere oder Hirschbeere.
Zubereitung
Buttermilch mit Zucker, Zitronensaft, Himbeeren, Zitronenmelisse und
dem leicht angetauten Himbeereis in einen Mixer geben und kurz
p�rieren.
Quellenangaben
Teile des Beitrages basieren auf dem Artikel "Schafgarbe" aus der
freien Enzklop�die Wikipedia und steht unter der Lizenz „Creative
Commons Attribution/Share Alike“.
N�hrwertangaben aus: Gu N�hrwerttabelle
Inhalte Kurzsteckbrief/Geschichtliches: kaesekessel.de
Info Heilwirkung/Anwendungbereiche:heilkraeuter.de
Rezept/Verwendungstipp: essen-und-trinken.de
selbst zusammengefasstes Wissen aus B�chern (siehe Buchempfehlungen)
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Bild: Pixabay.de
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