Zeitepochen im Mayareich

Aufstieg-Hochkultur-Vermächtnis

  • Frühe Präklassik (ca. 3000-900 v.Chr.) Während der Eiszeit sind alle Ureinwohner Amerikas auf Grund des niedrigen Wasserspiegels über die Beringstraße von Asien herkommend, eingewandert. Unsere Ahnen konnten dadurch auch andere Gebiete besiedeln und sich letzten Endes global ausbreiten. In der frühen Vorklassik, kommt es zum Ende der Archaischen Periode (archäologische Epoche in der Vorgeschichte Nordamerika), bereits zu den ersten beständigen Siedlungen und zur Gründung und Ausreifung der Landwirtschaft. Etwa 2000 v. Chr. fand man in Cuello (Belize) archäologische Funde die den Mayas zugerechnet werden konnten, als Erste ihrer Art. Von Cuello aus, soll eine Migration nach Norden in den Golf von Mexiko stattgefunden haben und um ca. 1500 v.Chr. wurde Lamanei (Belize) gegründet, das zu den am längsten besiedelten Städten der Maya gehört und eetwa 3000 Jahre permanent bewohnt wurde.
  • Mittlere Präklassik (ca. 900-400 v. Chr.)In der Zeit der mittleren Vorklassik, war auf Grund der zunehmenden Beisiedlungsdichte im gesamten Mayagebiet, bereits ein aufkommender Handel zwischen den einzelnen Städten möglich. In Tikal, einer antiken Stadt der Maya in den Regenwäldern des Petén (größter Verwaltungsbezirk im Norden von Guatemala, das auch außerdem bemerkenswerte Stufenpyramiden zu bieten hat), fand man in etwa im 7. Jahrhu. v. Chr die ersten Siedlungsbauwerke. Am Golf von Mexiko, fand man Spuren von Siedlungsbauten und Tempelanlagen aus Stein um etwa 500 v. Chr.Aber die höchste bekannte Maya-Pyramide mit stolzen 72 Metern steht in El Mirador. Diese Stadt war die größte Maya-Metropole aus der Präklassik, die ca. 50 n. Chr. von ihren Bewohnern verlassen wurde. Ebenso die Stadt Nakbé, die im heutigen Guatemala liegt, hatte in der Zeit zwischen 800 v. Chr. - 400 v. Chr. ihre Hochkonjunktur
  • Späte Präklassik (ca. 400 v. Chr. - 250 n. Chr.) Die späte Vorklassik zeichnet sich durch starkes Beivölkerungswachstum aus und die sich daraus resultierenden Maya-Zentren. In Folge dessen kommt es in dieser Zeit zu Bildungen von Herrschereliten.
  • Frühe Klassik (ca. 250-600 n. Chr.) In Tikal wurde eine Maya-Stele, ( eine freistehende Säule, oder Pfeiler, aber diente auch als Grabstein) auf 292 n. Chr. datiert und war somit als die Erste ihrer Art. Zwischen der Stadt Tikal und Calakmul kommt es im Jahre 562 n. Chr. zu einem der ersten großen KriegeCalakmul war während der klassischen Periode eine sehr mächtige Stadt der Mayas, eine der größten entdeckten Maya-Städte, neben Tikal undEl Mirador. Die Stadt Chichén Itzá wurde in der Zeit um 650 n. Chr. gegründet.
  • Späte Klassik (ca. 600-900 n. Chr.)In dieser späten Klassik, umfasste die Maya-Zivilation eine Reihe von Staatstaaten, die aber jeweils einen eigenen Herrscher hatten. Jeder Herrscher hatte seine eigenen ihm untergeordneten "Verwaltungsbeamte".Diese Epoche war die absolute Blütezeit und die Hochkultur der Maya. Sie waren ein aufstrebendes Volk und breiteten sich über die gesamte Halbinsel Yucatán aus. Städte wie Uxmal, Cobá, Tikal, Calakmul, Bonampak und Quiriguá wurden gegründet, viele davon waren mit einer Art aufgeschütteten Dammstraßen (Sakbe) miteinander verbunden. Diese Städte hatten bereits eine sehr große Bevölkerungsanzahl, sie zählten teilweise mehr als 10.000 Einwohner und waren somit größer als die größten damaligen Mitteleuropäischen Städte.

Wie Jucatán zu ihren Namen kam

Interessant wäre da noch wie die Halbinsel Jucatán in Mittelamerika zu ihren Namen kam, eine mögliche Variante wäre:

Da die Insel die Heimat der Mayas war, kam es bei der Ankunft der Spanier der Überlieferung nach, zu einem Missverständnis. Die Spanier fragten die Mayas nach dem Namen der Insel, diese antworteten darauf "Yuk ak katàn", was soviel heißt wie: "Ich kann deine Sprache nicht verstehen".

Quelle: Wikipedia

 

Foto: Pixabay
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Gottheiten der Maya

Die Götter spielten eine sehr bedeutende Rolle im Leben der Maya. Sie galten als Verursacher von Ereignissen wie der Ernte, das Wetter und den Tod. Sie waren keine ...

Kluge Worte & Zitate

"Nur wer gegen sich selbst milde ist, kann es auch gegen andere sein."

Sinnspurch: Anatole France

 

"Es gibt eine Grenze, wo Zurückhaltung aufhört, eine Tugend zu sein."
Sinnspurch: Edmund Burke

"Tröste Dich, die Stunden eilen, und was all dich drücken mag, auch die schlimmste kann nicht weilen, und es kommt ein anderer Tag."

Sinnspurch: Theodor Fontane